Krankenkasse 2022: Diese Änderungen erwarten Sie

Wie schon im Januar 2021, so erwarten uns auch zum Jahreswechsel 2022 wieder einige Änderungen. Das betrifft unter anderem die gesetzlichen Krankenkassen. So erhöht ein Großteil der gesetzlichen Krankenversicherungen ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag. Wer gesetzlich krankenversichert ist, muss somit monatlich mehr von seinem Gehalt oder der Rente für die entsprechenden Leistungen abgeben. 

Doch der Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags ist nicht die einzige Neuerung. So hat der rosa Zettel zur Ausstellung eines Rezeptes langsam ausgedient. Ab dem 1. Januar 2022 soll nun das sogenannte E-Rezept zum Standard für Ärzte und Apotheken avancieren. Sie erhalten somit bald keinen klassischen Zettel mehr, sondern ein elektronisches Rezept ausgestellt, was Zeit und Wege spart und die Sicherheit aller langfristig erhöhen soll. 

Doch was gibt es sonst noch Neues? Wir haben uns das Ganze einmal näher angeschaut und teilen Ihnen die wichtigsten Änderungen im Folgenden mit. 

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um einen ersten Überblick handelt. Wir erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Korrektheit. Fragen Sie im Zweifelsfall immer zuerst bei Ihrer Krankenkasse nach! 

Geldscheine für Zahlung der Krankenkassenbeiträge

Beitrag zur Pflege steigt für Kinderlose 

Bereits im vergangenen Jahr wurde beschlossen, dass Menschen ohne Kinder zukünftig mehr in die Pflegeversicherung einzahlen sollen. Zum 01.01.2021 steigt der Beitrag für Kinderlose ab einem Alter von 23 Jahren um 0,1 % von 0,25 % auf 0,35 % ihres Brutto-Einkommens. Zusätzlich zu dem allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 3,05 % zahlen Menschen ohne Kinder damit einen Beitragssatz auf das zu versteuernde Einkommen von 3,4 %. 

Erhöhung des Zusatzbeitrags 

Rund 73 Millionen und damit knapp 90 % der deutschen Bevölkerung werden hierzulande von einer gesetzlichen Krankenkasse versorgt, von denen bis Ende des Jahres 2021 in Deutschland insgesamt 102 existierten. Am 01.01.2022 kam es nun jedoch zu fünf weiteren Fusionen, an denen insgesamt 10 Krankenkassen beteiligt waren. Dadurch sank die Zahl der Krankenkassen in Deutschland im Jahr 2022 mit 97 erstmals auf unter 100. Folgende fünf Kassen sind in diesem Zusammenhang neu entstanden: 

  1. energie-BKK:
    Fusion aus energie-BKK und der Betriebskrankenkasse RWE
  2. BKK VerbundPlus:
    Fusion aus BKK VerbundPlus und Wieland BKK 
  3. BERGISCHE KRANKENKASSE:
    Fusion aus BERGISCHE KRANKENKASSE und BKK Grillo Werke 
  4. bkk melitta hmr:
    Fusion aus BKK Melitta Plus und BKK Herford Minden Ravensberg
  5. Novitas BKK:
    Fusion aus Novitas BKK und SIEMAG BKK

Bei jeder der 97 Krankenkassen müssen gesetzlich Versicherte zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung einen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 % zahlen. Das bedeutet: 14,6 % des Einkommens gehen direkt an die jeweilige Krankenversicherung. Dies gilt im Übrigen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie Rentner und Rentnerinnen gleichermaßen. 

Wichtig dabei: In beiden Fällen teilen sich die Versicherten den Beitrag mit dem jeweiligen Arbeitgeber oder Rentenversicherungsträger. Somit zahlen sie nur 7,3 %, während die anderen 7,3 % von Arbeitgeber oder Rentenversicherungsträger übernommen werden. 

Zusätzlich zu diesem allgemeinen Beitragssatz gibt es noch den sogenannten Zusatzbeitrag der Krankenkasse, der von jeder Krankenversicherung individuell festgelegt wird und den Beitrag über die 14,6 % hinaus steigen lässt. Im Durchschnitt betrug der Zusatzbeitrag im Jahr 2021 zwischen 1,1 bis 1,3 Prozent. Glücklicherweise bleibt die befürchtete große Erhöhungswelle zunächst aus. Denn aufgrund der hohen Belastungen in Folge der Corona-Pandemie haben die Krankenkassen einen satten Steuerzuschuss in Höhe von 28,5 Milliarden Euro erhalten. 

Das heißt jedoch nicht, dass die Beiträge überall gleich bleiben:  

  • Schon jetzt haben 18 der 97 Krankenkassen eine Erhöhung der Zusatzbeiträge zwischen 0,2 und 0,7 Prozentpunkten im Jahr 2022 bekanntgegeben. 
  • Bei 62 Krankenkassen bleibt der Zusatzbeitrag zum 01.01.2022 zunächst stabil. 
  • Besonders erfreuliche Nachrichten gibt es von insgesamt 11 Krankenkassen, bei denen der Beitrag sogar zwischen 0,08 und 0,5 Prozentpunkten sinkt. 
  • Bei 6 Krankenkassen ist eine potenzielle Anpassung des Zusatzbeitrags zurzeit noch offen. 

Informieren Sie sich, was Sie im Jahr 2022 bei Ihrer Krankenkasse erwartet! 

Glückliche Seniorin freut sich über Krankenkassen-Wechsel

Krankenkasse wechseln und Geld sparen

Eine Krankenkasse gilt übrigens dann als teuer, wenn der zu zahlende Beitrag 16 % des Einkommens übersteigt. Das ist also dann der Fall, wenn die Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag von mehr als 1,4 % verlangt. Daher können wir Ihnen nur raten, einen Krankenkassen-Vergleich zu machen. Stellen Sie dabei fest, dass ein anderer Anbieter günstiger ist, so können Sie mit einem Wechsel der Krankenkasse bares Geld sparen. 

Doch Vorsicht: Sie sollten nicht einfach die günstigste Krankenkasse nehmen, um ein Schnäppchen zu machen! Achten Sie darauf, welche Leistungen Sie dafür erhalten und vergleichen Sie diese mit Ihrer bisherigen Krankenkasse. Bekommen Sie dasselbe oder mehr für Ihr Geld, sollten Sie nicht zögern. Erhalten Sie jedoch weniger Leistungen als bei Ihrer alten Krankenkasse, fragen Sie sich genau, ob Sie auf diese wirklich verzichten möchten.

Unser Tipp: Legen Sie besonderes Augenmerk auf die jeweiligen Zusatzleistungen oder finanzielle Unterstützung, die über das normale Maß hinausgeht. Haben Sie beispielsweise eine akute Erkrankung und können Ihren Haushalt nicht weiterführen? Dann können Sie als gesetzlich versicherte Person grundsätzlich eine Haushaltshilfe in Anspruch nehmen. 

Die Kosten für eine Haushaltshilfe werden dabei jedoch nicht immer vollständig von der Krankenkasse getragen. In vielen Fällen müssen Betroffene eine Zuzahlung in Höhe von 5 bis 10 Euro pro Tag zahlen. Allerdings gibt es bei der Haushaltshilfe Krankenkassen, die auf Grundlage ihrer Satzung die Kosten über den gesetzlichen Standard hinaus gänzlich oder zu großen Teilen übernehmen. Selbiges gilt im Übrigen auch für meist sehr teure professionelle Zahnreinigungen.

Wechsel mittlerweile besonders leicht 

Ein Wechsel ist seit dem Jahr 2021 übrigens deutlich einfacher geworden als früher. Denn Versicherte müssen nun keine Kündigung mehr bei ihrer alten Krankenversicherung einreichen, ehe sie einen neuen Vertrag abschließen. Diese Aufgabe übernimmt die neue Kasse. 

Zudem wurde die Bindungsfrist von 18 Monaten auf 12 Monate verkürzt. Sie sind somit nicht mehr anderthalb Jahre, sondern nur noch ein Jahr an die neue Krankenversicherung gebunden. Das bedeutet: Schließen Sie jetzt einen Vertrag mit einer neuen Krankenkasse ab, können Sie schon ein Jahr später wieder den nächsten Wechsel vollziehen. 

Dabei brauchen Sie keine Angst haben, im Notfall nicht versorgt zu werden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind dazu verpflichtet, Ihren Antrag anzunehmen, wenn Sie bereits zuvor bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren. Das gilt auch für ältere Menschen mit oder ohne schwere Krankheiten sowie solche, die erst kürzlich eine ambulante Operation hatten oder anderweitig in Behandlung sind. 

Seniorin meditiert nach Wechsel der Krankenkasse

Änderungen bei Vorsorge und weiteren Leistungen

Im Jahr 2022 ändern sich jedoch nicht nur die Zusatzbeiträge vieler Krankenkassen. Auch gibt es weitere Neuerungen, welche die Leistungen der Krankenkassen direkt betreffen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten in Kurzform vor: 

  1. Disease Management Programme (DMP) bei rheumatoider Arthritis:
    Bereits zum 01.10.2021 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Anforderungen für ein Disease Management Programm (DMP) beschlossen, welches das medizinische Versorgungsangebot bei rheumatoider Arthritis deutlich verbessern soll. Mit Beginn des Jahres 2022 haben Betroffene somit die Möglichkeit, an einem entsprechenden Programm teilzunehmen.

    In diesem Rahmen erhalten sie nicht nur einen individuell für sie erstellten Therapieplan. Ihnen werden zudem spezielle Bewegungsübungen gezeigt. Auch die Vergabe von Medikamenten zur symptomatischen Behandlung ist möglich. Das Ziel der DMP ist es damit, die Lebensqualität von Menschen mit rheumatoider Arthritis so lange wie möglich hoch zu halten.


  2. Medizinische Zweitmeinung bei Wirbelsäuleneingriffen:
    Schon jetzt galt für Patientinnen und Patienten bei vielen Operationen, dass diese im Zweifel eine zweite Meinung bei der medizinischen Fachkraft ihrer Wahl einholen konnten. Dies war bei Operationen an der Wirbelsäule bislang allerdings nicht möglich. Im September 2021 wurde für Betroffene daher das Recht verankert, eine Zweitmeinung auch bei bevorstehenden Eingriffen an der Wirbelsäule einzuholen.

    Das bedeutet: Empfiehlt Mediziner A nach einem Bandscheibenvorfall eine Operation, können Sie Medizinerin B um Rat fragen. Stellt diese fest, dass ein operativer Eingriff nicht notwendig ist und die Probleme durch Therapie-Alternativen gelöst werden können, wird die OP abgesagt.


  3. Gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung:
    Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) möchte psychisch Kranken den Zugang zu Hilfeleistungen mit niedrigschwelligen Angeboten deutlich erleichtern. Ein solches Angebot stellt dabei die sogenannte gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung dar. Hier können Betroffene im Vorfeld einer Richtlinien-Psychotherapie prüfen, ob eine Gruppentherapie per se für sie denkbar wäre. Zeitgleich werden Hemmschwellen abgebaut, erste Gruppenfähigkeiten aufgebaut und eine anfängliche Symptomlinderung eingeleitet.

    Therapeutinnen und Therapeuten greifen hierzu auf die üblichen anerkannten Methoden und Verfahren der Psychotherapie zurück. Die gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung findet mit jeweils drei bis neun Teilnehmern statt. Sie kann im Anschluss an die erste Sprechstunde in vier Einheiten à 100 Minuten oder 8 Einheiten à 50 Minuten auf Kosten der Krankenkasse in Anspruch genommen werden.

    Wichtig: Ein Anzeige- oder Antragsverfahren bei der Krankenversicherung ist nicht notwendig. Dies soll den Zugang zu derartigen Therapie-Maßnahmen so einfach wie möglich halten. Auch werden die Kosten dafür nicht auf mögliche anschließende Psychotherapie-Kontingente angerechnet, um eine finanzielle Belastung der Betroffenen zu verhindern.


  4. Atemstörungen bei Nacht:
    Sie leiden unter Atemaussetzern oder anderweitigen Atemstörungen im Schlaf? Dann können Sie jetzt auf Kosten der Krankenkasse eine speziell dafür angefertigte Unterkiefer-Protrusionsschiene vom Zahnarzt verschrieben bekommen. Diese soll die Atemwege im Schlaf offenhalten und so verhindern, dass es zu gefährlichen Atemaussetzern kommt. Die Kosten dafür werden dann von der Krankenversicherung getragen.

    Wichtig: Die Schiene ist dabei lediglich als Zweitlinientherapie gedacht. Die Krankenkasse übernimmt also nur dann die Kosten, wenn 
  • die herkömmliche Überdrucktherapie keinen Erfolg bringt, 
  • in Folge dieser Überdrucktherapie ein Gesichtsausschlag oder Gesichtsschmerzen (Trigeminusneuralgie) auftreten oder 
  • die betroffene Person bei Nutzung der Atemmaske mit Panikattacken zu kämpfen hat.

    Verschrieben wird die Schiene von einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin, in Absprache mit dem jeweiligen Hausarzt.

  

  1. Pränatale Untersuchungen
    Wollen Schwangere ihr ungeborenes Kind vor der Geburt (pränatal) auf Trisomie 21 (auch bekannt als Down-Syndrom) testen lassen, mussten sie dies bislang aus eigener Tasche zahlen. Ab dem Frühjahr 2022 ist der Trisomie 21-Test jedoch eine Kassenleistung, womit die Kosten von der Krankenversicherung übernommen werden. Zudem kommen bei Kleinkindern seit Ende des Jahres 2021 zwei weitere Untersuchungen zur Früherkennung hinzu.

    Im Rahmen des klassischen Neugeborenen-Screenings werden Babys damit neben 14 weiteren Störungen ab sofort auch auf die Sichelzellkrankheit sowie spinale Muskelatrophie (SMA) untersucht. Damit sollen die wichtigsten Störungen des Stoffwechsels, Hormonhaushalts, Blutkreislaufs sowie Immunsystems und der Muskelfunktionalität frühestmöglich festgestellt werden.


Seniorin in weißer Bluse am Laptop glücklich über Digitalisierung des Gesundheitswesens

Fortschritte in der Digitalisierung

Das medizinische System in Deutschland hat es lange Zeit versäumt, mit der Zeit zu gehen. Nun jedoch sollen sich Ärzte und Krankenkassen gleichermaßen an die neuen Gegebenheiten anpassen. Dazu zählen nicht zuletzt Maßnahmen zur Digitalisierung des Gesundheitssektors:


  1. Telemedizinische Behandlungen werden zur Regel:
    Die Corona-Pandemie hat nicht nur Ärzte und Ärztinnen, sondern auch Therapeuten und Therapeutinnen unterschiedlichster Art auf besondere Art und Weise gefordert. Vor allem Stimm-, Sprach- und Ergotherapie sowie Krankengymnastik konnte häufig nicht mehr in Persona ausgeführt werden. Um den Berufsstand zu entlasten und die Therapien weiter zu ermöglichen, wurden daher Corona-Sonderregelungen erlassen.

    Diese sollten eine telemedizinische Behandlung per Videotelefonat ermöglichen. Die Maßnahmen waren dabei so erfolgreich, dass das jeweilige Fachpersonal die entsprechenden Leistungen nun regulär anbieten darf. Das bedeutet: Unabhängig von der Entwicklung der COVID19-Pandemie können Betroffene zukünftig dauerhaft telemedizinisch versorgt werden.


  2. Das E-Rezept kommt - aber mit Verspätung:
    Eigentlich sollte der rosa Zettel zur Verschreibung von Medikamenten ab dem 01.01.2022 bundesweit ausgedient haben und durch das sogenannte E-Rezept ersetzt worden sein. Doch das Bundesgesundheitsministerium gab nun bekannt, dass dieses Vorhaben aufgrund mangelnder technischer Infrastruktur bis auf Weiteres verschoben wurde. Zwar gibt es bereits einige Praxen und Apotheken, die das E-Rezept nutzen, doch können Betroffene zunächst weiter die bekannten rosa Zettel nutzen, um ihre Medikamente zu erhalten.

    Ziel ist es mittel- und langfristig, dass Patienten und Patientinnen zur Rezeptvergabe künftig entweder die eigens dafür entwickelte App nutzen oder aber einen ausgedruckten QR-Code erhalten. Dadurch sollen nicht nur unnötige Wege gespart werden, auch sollen Rezepte für Angehörige eingelöst werden können. Zeitgleich sollen Ärzte die Rezepte nach einer Videosprechstunde direkt digital versenden können. Das geht schneller und sicherer als auf dem Postweg.

    Seit Ende 2021 wird das Verfahren bundesweit getestet. Wann das E-Rezept tatsächlich verpflichtend sein wird, ist derzeit fraglich. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen kritisierte bereits, dass es bislang keine große, erfolgreiche Testphase gegeben habe. Solange dies nicht der Fall ist, dürfte sich die Umsetzung noch eine Weile hinziehen.


  3. Digitale Krankschreibung:
    Bislang erhielten Beschäftigte bei einer Krankschreibung den klassischen gelben Zettel von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin ausgehändigt. Diese Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) musste dann eigenständig dem Arbeitgeber sowie der Krankenkasse vorgelegt werden. Seit dem 01.10.2021 verliert dieses Prozedere nun immer mehr an Gültigkeit.

    Denn die Arztpraxen sollen zukünftig direkt und digital mit der jeweiligen Krankenkasse kommunizieren können. Spätestens ab Anfang des Jahres 2022 sollte es somit den meisten Praxen möglich sein, die Krankschreibung automatisch an die Krankenkasse weiterzuleiten. So sparen Versicherte Zeit und Mühe und verlieren ihren Anspruch auf Krankengeld nicht, falls sie die Bescheinigung mal vergessen sollten.

    Unser Tipp: Fragen Sie zur Sicherheit bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin nach, ob die Bescheinigung digital an Ihre Kasse weitergeleitet wird. Falls nicht, bleibt es zunächst beim klassischen Prozedere. Dies gilt übrigens grundsätzlich für die Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber. Hier müssen Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zunächst weiterhin selbst einreichen. 

  4. Elektronische Patientenakte (ePA) wird erweitert:
    Die elektronische Patientenakte (ePA) soll ein zentraler Ablageort für alle Gesundheitsdaten werden, die eine bestimmte Person betreffen. Sie ersetzt somit die klassischen Gesundheitsakten und fasst alle wichtigen Informationen an einem digitalen Ort zusammen. Die Daten können dabei von der versicherten Person selbst eingesehen, verwaltet und auf Wunsch in jeder Arztpraxis vorgelegt werden.

    Ab Januar 2022 kommen dabei interessante Inhalte und Nutzungsmöglichkeiten hinzu: 

  • Desktop-Version eingeführt:
    Bislang konnten Versicherte die elektronische Patientenakte über eine App auf ihrem Smartphone nutzen. Mit dem Jahreswechsel gibt es nun auch eine Desktop-Version, die auf einem klassischen PC oder Laptop genutzt werden kann.

  • Mitnahme der Daten:
    Ein großer Vorteil der ePA ist, dass die darin gespeicherten Daten ab dem 01.01.2022 bei einem Wechsel der Krankenkasse ganz unkompliziert übertragen werden können. So gehen die wichtigen Informationen nicht verloren und können weiterhin bei Bedarf vorgelegt werden.

  • Verwaltung der Daten:
    Bislang musste die ePA von der versicherten Person selbst verwaltet werden. Ab 2022 jedoch kann diese Aufgabe auch von einer selbst gewählten Person in Vertretung übernommen werden.

  • Verwaltung der Berechtigungen:
    Wie bislang schon behalten Versicherte jederzeit die Kontrolle über ihre Daten. Sie allein entscheiden, wer die elektronische Patientenakte erhält und einsehen kann. Ab sofort haben sie zudem die Möglichkeit, detaillierte Berechtigungen zu vergeben. So können sie per Kategorie oder für einzelne Dokumente einzeln darüber entscheiden, wer die Daten nur lesen oder weitere hinzufügen darf.

  • Organspende-Erklärung:
    Sie kennen vielleicht den klassischen Organspende-Ausweis. Mit der elektronischen Patientenakte soll dieser obsolet werden. So können Nutzer und Nutzerinnen voraussichtlich ab Juli 2022 eine Erklärung zur Organspende im offiziellen Organspende-Register abgeben, eine bestehende ändern oder diese löschen.

  • Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und E-Rezept:
    Mittelfristiges Ziel der ePA soll es sein, auch Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit sowie elektronische Rezepte bereithalten zu können. Das soll die Verarbeitung der Daten deutlich erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Erste Tests laufen bereits. Aktuell ist jedoch fraglich, ob diese Funktionen noch im Jahr 2022 flächendeckend verfügbar sein werden. 

Hände halten auf Tisch mit Blumen zur Pflege

Änderungen in der Pflege 

Auch in der Pflege kommen im Jahr 2022 einige wichtige Änderungen auf Bedürftige und Pflegende zu. Welche genau, das erfahren Sie in unserem Artikel “Pflegegeld-Erhöhung 2022? Was sich in der Pflege ändert.” Die wichtigsten Eckdaten hier im Überblick: 

  1. Zuschlag der Pflegeversicherung
    Werden pflegebedürftige Menschen von Angehörigen betreut, erhalten diese ab dem Jahr 2022 zusätzlich zu den Leistungen der Pflegegrade 2 bis 5 finanzielle Unterstützung bei ihren Kosten.. Die Höhe der Kostenübernahme richtet sich dabei nach der Dauer der benötigten Pflege. Die Pflegekasse übernimmt

  • im ersten Jahr 5 % des pflegebedingten Eigenanteils, 
  • im zweiten Jahr 25 % des pflegebedingten Eigenanteils,
  • im dritten Jahr 45 % des pflegebedingten Eigenanteils und 
  • ab dem vierten Jahr 70 % des pflegebedingten Eigenanteils. 

    Ziel soll es sein, Verwandte beziehungsweise pflegende Angehörige finanziell deutlich zu entlasten. Wie hoch der Satz tatsächlich ausfällt, obliegt dabei der Krankenkasse. 

  1. Erhöhung der Leistungen bei vorliegendem Pflegegrad
    Menschen mit Pflegegrad sind besonders pflegebedürftig - und häufig finanziell schlecht aufgestellt. Der Gesetzgeber hat nun reagiert und die Pflegekassen zur Erhöhung der Sachleistungsbeträge um 5 % verpflichtet. Auch die Beträge für die Kurzzeitpflege steigen im Jahr 2022 um satte 10 Prozent. Pflegebedürftige sind somit finanziell deutlich besser aufgestellt und im besten Falle dazu in der Lage, die Kosten für die ambulante Pflege, das Heim oder weitere Pflegeleistungen zu tragen.

  2. Übergangspflege im Krankenhaus
    Bislang musste Patienten und Patientinnen das Krankenhaus nach einer Behandlung verlassen oder die Kosten für die Pflege im Anschluss selbst tragen. Nun aber hat der Gesetzgeber nachgebessert und die sogenannte Übergangspflege im Krankenhaus eingeführt. Kann die Kurzzeitpflege oder Pflege zu Hause nicht sichergestellt werden, werden Betroffene bis zu zehn Tage lang in der sie behandelnden Klinik gepflegt.

    Eingeführt wird die Regelung voraussichtlich im ersten Quartal 2022. Die Krankenkasse übernimmt dann die Kosten für Arznei-. Heil- und Hilfsmittel sowie die Aktivierung der Pflegebedürftigen. Auch die Grund- und Behandlungspflege, das Entlassungsmanagement, die Unterkunft und Verpflegung sowie potenziell notwendige ärztliche Behandlungen werden von der Krankenversicherung übernommen.

    Auf diese Weise soll die Sicherheit von Patienten weiter verbessert werden. 
Kevin Murkisch
Kevin ist 30 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler und seit 2021 Teil von Patronus. In seinen Artikeln beschäftigt er sich vor allem mit den Themen Gesundheit und Finanzen.

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Patronus-Uhr in drei Farben dunkelblau, hellblau, rosa - Notruf ausgelöst
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Patronus-Uhr in drei Farben dunkelblau, hellblau, rosa - Uhrzeit
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Patronus-Uhr schwarz
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Schlauer als jeder andere Hausnotruf

Alles in einem Gerät, inklusive SIM-Karte.

Funktioniert zuhause und unterwegs.

Modernes Design, sehr einfach zu bedienen.

24/7 Notrufzentrale mit persönlicher Betreuung.

Intelligente Software zur Notfallerkennung.

Wasserdicht beim Duschen und Baden.

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SOS-Uhr mit Telefon-Funktion.
Die Patronus-Uhr ist nicht nur eine Uhr. Sie ist ein mobiles Notrufgerät voller moderner Technologie. Als Telefon-Uhr vereint sie den Hausnotrufknopf und die Basisstation in einem Gerät. Auf Knopfdruck werden Sie über die Uhr direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
Lautes Rufen oder gar Schreien nach Hilfe sind damit passè. Sprechen Sie ganz entspannt in Ihr Handgelenk und profitieren Sie von exzellenter Tonqualität. Ihr Vorteil: Das System wurde gemeinsam mit Senioren entwickelt - und ist dadurch kinderleicht bedienbar!

Immer & überall nutzbar.
Der mit Abstand größte Vorteil der Patronus-Uhr: Sie ist dank einer integrierten SIM-Karte immer und überall nutzbar. Anders als beim klassischen Hausnotruf sind Sie somit nicht mehr an den Telefonanschluss gebunden. Stattdessen verbindet sich der mobile Notruf für Senioren automatisch mit dem Mobilfunknetz.
Dadurch setzen Sie einen Notruf ab, wo immer Sie auch sind. Doch nicht nur das. Zusätzlich fungiert die Uhr als GPS-Sender, der es per GPS-Ortung möglich macht, Ihren GPS-Standort automatisch weiterzuleiten. So wissen die Rettungskräfte jederzeit, wo Sie Sie sich aufhalten - selbst, wenn Sie es nicht wissen.

Für jeden bezahlbar. Dank anteiliger Kostenübernahme.
Wir bei Patronus möchten, dass wirklich alle von den Vorteilen unserer Hausnotruf-Uhr profitieren können. Seit Oktober 2021 können unsere Kunden eine anteilige Kostenübernahme in Höhe von 30,30 € bei ihrer Pflegekasse beantragen. Sie zahlen somit nur noch 18,70 € im Monat! Dafür muss ein Pflegegrad vorliegen sowie weitere Voraussetzungen erfüllt sein und ein bewilligter Antrag zur anteiligen Kostenübernahme vorliegen. . Die Stufe ist dabei nicht entscheidend - schon Pflegegrad 1 reicht aus!

Das Design? Zeitlos elegant.
Wir wissen, dass viele Menschen das stigmatisierende Aussehen des klassischen Hausnotrufs stört. Deshalb war für uns von vornherein klar: Die Patronus-Uhr muss anders aussehen. Gesagt, getan. Unsere Hausnotruf-Uhr überzeugt sofort durch ihr stilechtes Design und ist auf den ersten Blick nicht als Notrufsystem zu erkennen.
Vorurteile gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen macht die Patronus-Uhr sie dank des variabel wählbaren Armbands in unterschiedlichen Farben zum echten Hingucker. Neidische Blicke inklusive. Einfach auspacken, anlegen und los geht’s!

Professionelle Hilfe. Zu jeder Zeit.
Wer Hilfe braucht, braucht diese schnell. Wir von Patronus wissen das. Deshalb war uns wichtig, dass Sie im Notfall nicht in der Warteschleife landen. Also werden Sie bei einem Notruf nicht direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
Stattdessen sprechen Sie mit medizinisch ausgebildeten Mitarbeitern unserer eigenen Notrufzentrale. Diese Notrufzentrale ist 24 Stunden am Tag besetzt, an 365 Tagen im Jahr. Wann immer Sie also den Notruf auslösen - Sie erhalten schnellstmöglich die Hilfe, die Sie benötigen! Die Experten schätzen die Lage innerhalb kürzester Zeit ein und ergreifen unverzüglich die notwendigen Maßnahmen.

Gemacht für den Alltag.
Wir bei Patronus verstehen die Bedürfnisse unserer Kunden. Wir wissen, dass eine Armbanduhr nicht nur bequem sein muss. Sie sollte auch einiges aushalten können. Also haben wir der Patronus-Uhr ein Armband mit praktischem Klettverschluss verpasst.
So können Sie die Uhr jederzeit schnell und unkompliziert an- oder ablegen. Letzteres ist jedoch gar nicht notwendig. Denn die Uhr ist wasserdicht - und kann auch beim Duschen oder Baden getragen werden.

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Schritt 1: Sie lösen den Notruf aus.
Sie sind gestürzt, haben plötzlich starke Schmerzen oder sonstige Beschwerden? Kein Grund zur Sorge! Dank der Patronus-Uhr können Sie jetzt immer und überall Hilfe rufen und das in wenigen Sekunden!

Einen Notruf abzusetzen ist dabei kinderleicht und per Knopfdruck möglich. Sobald das Display "Notruf ausgelöst" anzeigt, werden Sie automatisch mit der 24-Stunden-Notrufzentrale verbunden.

Schritt 2: Wir schätzen die Lage ein.
Sobald der Notruf ausgelöst wurde, verbindet sich die stark vereinfachte Smartwatch zum Telefonieren automatisch mit der Notrufzentrale. Die Mitarbeiter vor Ort sprechen Sie mit Ihrem Namen an und erkundigen sich nach Ihrem Wohlergehen. Hier können Sie Ihr Anliegen schildern. Die Experten am Telefon schätzen die Lage professionell ein und entscheiden in Sekundenschnelle, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Schritt 3: Hilfe macht sich auf den Weg.
Die medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter sind dazu in der Lage, auf Basis des Gesprächs über die notwendige Hilfe zu entscheiden. So schicken sie entweder einen Rettungswagen zu Ihrem aktuellen Standort oder informieren die von Ihnen im Vorfeld angegebenen Kontaktpersonen.

Übrigens: Sollten Sie einmal nicht ansprechbar sein, wird automatisch der Rettungsdienst verständigt. So können Sie sicher sein, schnellstmöglich die notwendige Unterstützung zu erhalten.

Schritt 4: Ihre Angehörigen werden informiert.
Sobald sich der Rettungsdienst und/oder Ihre Kontaktpersonen auf dem Weg zu Ihnen befinden, informieren wir unverzüglich Ihre Angehörigen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass Sie dies auch wünschen. So wissen Ihre Liebsten jederzeit Bescheid und erfahren genau, was mit Ihnen geschieht.

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Edles Design & einfache Bedienung

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Option

Preis pro Monat

Paket 1:
Schlüsselhinterlegung bei Nachbarn, Freunden oder Angehörigen bzw. in einer eigenen Schlüsselbox mit Code

8,70 €

Paket 2:
Schlüsselhinterlegung bei einem zertifizierten Patronus-Partner

28,70 €

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Modul

Gewichtung

1

10 %

2

15 % (aus einem der Bereiche)

3

Wichtig: Es fließt nur der höhere Wert ein! 

4

40 %

5

20 %

6

15 %

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Aufenthaltsdauer bei vollstationärer Pflege

Entlastung

Bis 12 Monate

5 % (durchschnittlich 45,55 €)

Ab 12 Monaten

25 % (durchschnittlich 227,75 €)

Ab 24 Monaten

45 % (durchschnittlich 409,95 €)

Ab 36 Monaten

70 % (durchschnittlich 637,70 €)

Aufenthaltsdauer bei vollstationärer Pflege

Entlastung

Bis 12 Monate

5 % (durchschnittlich 45,55 €)

Ab 12 Monaten

25 % (durchschnittlich 227,75 €)

Ab 24 Monaten

45 % (durchschnittlich 409,95 €)

Ab 36 Monaten

70 % (durchschnittlich 637,70 €)

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Pflegegrad

Monatliche Pflegesachleistungen bis 31.12.2021

Monatliche Pflegesachleistungen
ab 01.01.2022

Pflegegrad 1

Nicht verfügbar

Nicht verfügbar

Pflegegrad 2

689 €

724 €

Pflegegrad 3

1.298 €

1.363 €

Pflegegrad 4

1.612 €

1.693 €

Pflegegrad 5

1.995 €

2.095 €

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Option

Monatliche Kosten

Schlüsselhinterlegung bei Nachbarn, Angehörigen, Freunden oder per Schlüsselbox

39 € ohne Pflegegrad & Bezuschussung
8,70 € mit Pflegegrad & Bezuschussung

Schlüsselhinterlegung bei einem unserer Partner vor Ort

59 € ohne Pflegegrad & Bezuschussung
28,70 € mit Pflegegrad & Bezuschussung

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Bundesland

Rufnummer

Baden-Württemberg

0761 19240

Bayern

089 19240

Berlin, Brandenburg

030 19240

Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen

0551 19240

Hessen, Rheinland-Pfalz

06131 19240

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

0361 730730

Nordrhein-Westfalen

0228 19240

Saarland

06131 19240

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Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

901 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.995 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 2.095 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.995 Euro pro Monat 

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

2.005 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

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(Ehemalige) Pflegestufe

(Neuer) Pflegegrad

Keine Pflegestufe / Keine Leistungen vorgesehen

Pflegegrad 1 

Pflegestufe 0
Pflegestufe 1

Pflegegrad 2

Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 2

Pflegegrad 3

Pflegestufe 2 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3

Pflegegrad 4

Pflegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3 mit Härtefall

Pflegegrad 5

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Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

728 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.612 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 1.693 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.612 Euro pro Monat

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

1.775 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

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Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

545 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.298 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 1.363 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.298 Euro pro Monat 

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr. 

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

1.262 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-11}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

316 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 689 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 724 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

689 Euro pro Monat

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

770 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-12}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

Kein Anspruch 

Pflegesachleistungen

Kein Anspruch 

Tages- und Nachtpflege

Kein Anspruch 

Kurzzeitpflege

Kein Anspruch 

Verhinderungspflege

Kein Anspruch 

Vollstationäre Pflege

Kein Anspruch 

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro im Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-13}}

Ohne Kinder

Mit Kindern

Gesamtbetrag der Einkünfte

Einzel-
veranlagung

Zusammen-
veranlagung

1 - 2
Kinder

Mehr als 2
Kinder

Bis 15.340 €

5 %

4 %

2 %

1 %

15.341 € - 51.130 €

6 %

5 %

3 %

1 %

Über 51.130 €

7 %

6 %

4 %

2 %

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