Pflegegrad 1: Leistungen, Voraussetzungen, Geld

Am 1. Januar 2017 reformierte das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) das deutsche Pflegesystem. Die damaligen Pflegestufen wurden dabei durch fünf Pflegegrade ersetzt. Diese geben Auskunft über die Selbständigkeit einer Person. Je höher er ausfällt, desto höher die Pflegebedürftigkeit. 

Entsprechend stehen Menschen mit einem Pflegegrad unterschiedlich hohe Geld- und Sachleistungen zu, die von der Pflegekasse getragen werden. 

Wir haben uns die Stufen im Einzelnen angeschaut. In diesem Artikel erfahren Sie nicht nur, wie Pflegegrad 1 definiert wird. Zusätzlich sagen wir Ihnen, welche Voraussetzungen es gibt und welche Geld- und Sachleistungen Ihnen damit zustehen: 

Hand in Hand durch die Pflege

Definition: Pflegegrad 1

Pflegegrad 1 gibt die geringste Stufe der Pflegebedürftigkeit an. Nach §15 SGB XI wird er Pflegebedürftigen zugeschrieben, wenn diese “geringe Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten” aufweisen. Die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte ist somit weitestgehend eigenständig möglich. Betroffene weisen keine kritischen Verhaltensweisen und psychische Problemlagen auf und benötigen nur wenig Unterstützung im Alltag.  

Sie möchten Pflegeleistungen erhalten? Dann müssen Sie oder eine bevollmächtigte Person zunächst einen formlosen Antrag auf Pflegegrad bei ihrer Pflegekasse stellen. Anschließend setzt diese sich mit der antragstellenden Person in Verbindung. Gemeinsam vereinbaren beide Parteien einen Termin für die Begutachtung. Diese findet entweder vor Ort oder aber telefonisch statt. Hier wird die Pflegebedürftigkeit der antragstellenden Person mithilfe eines Fragenkatalogs eingeschätzt. 

Im Falle des Pflegegrads 1 ist die Pflegebedürftigkeit dabei gering ausgeprägt. Die Betroffenen können ihren Alltag zu großen Teilen selbständig gestalten. Dies betrifft beispielsweise Menschen mit leichten körperlichen Beeinträchtigungen wie Wirbelsäulen- oder Gelenkerkrankungen, aber auch geistigen Einschränkungen wie Demenz. 

Wichtige Information: 

Häufig liest man, dass pflegebedürftige Personen der einstigen Pflegestufe 0 seit dem Jahr 2017 Pflegegrad 1 erhalten. Das ist jedoch nicht korrekt. Tatsächlich wurde die Pflegestufe 0 in den Pflegegrad 2 überführt. Pflegegrad 1 hingegen wurde gänzlich neu geschaffen. Er richtet sich somit an pflegebedürftige Personen, die zuvor keine Pflegestufe erhalten hätten. 

Somit werden Pflegebedürftigen schon früh Leistungen zur Beratung, Schulung und Unterstützung zur Verfügung gestellt. Das erweitert den Kreis der Menschen, die Leistungen ihrer Pflegekasse beziehen können, deutlich. So können noch mehr Menschen ihre Selbständigkeit erhalten oder diese sogar verbessern. 

Voraussetzungen: Pflegegrad 1

Menschen mit Pflegegrad 1 müssen eine geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit vorweisen. Die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bei gesetzlich Versicherten bzw. MEDICPROOF bei privat Versicherten prüfen dies im Rahmen des sogenannten “Neuen Begutachtungsassessments (NBA)”. 

Dieses basiert auf einem komplexen Punktesystem. Je höher die Punktzahl ausfällt, desto unselbständiger ist die antragstellende Person. Die Höchstpunktzahl beträgt 100. 

In sechs einzelnen Modulen werden dabei die unterschiedlichen Faktoren der Selbständigkeit detailliert betrachtet. Für jedes Modul wird eine Punktzahl ermittelt, die verschieden gewichtet wird. Am Ende werden diese Punktzahlen zu einem Gesamtwert addiert. 

Voraussetzung

Bei der Begutachtung müssen zwischen 12,5 bis unter 27 von 100 Punkten ermittelt werden.

Die Pflegegrad-Punkte im Überblick:

  • Pflegegrad 1: 12,5 bis unter 27 Punkte 
  • Pflegegrad 2: 27 bis unter 47,5 Punkte
  • Pflegegrad 3: 47,5 bis unter 70 Punkte 
  • Pflegegrad 4: 70 bis unter 90 Punkte 
  • Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte 

Geldscheine für Leistungen bei Pflegegrad 1

Leistungen: Pflegegrad 1

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 sind noch weitestgehend selbständig. Sie können ihren Alltag somit größtenteils ohne Hilfe bewältigen und sich verhältnismäßig gut selbst versorgen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen keine Leistungen der Pflegekasse zustehen. 

Stattdessen können sie zahlreiche Leistungen in Anspruch nehmen. Dazu zählen: 

  • monatliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen, 
  • Übernahme der Kosten von zahlreichen Pflegehilfsmitteln wie dem Hausnotruf oder einer Notruf-Uhr
  • Zuzahlungen zu etwaigen Wohnraumanpassungen. 

Aufgrund der vergleichsweise geringen Beeinträchtigungen sind für diesen Personenkreis noch keine ambulanten Sachleistungen oder Pflegegeld vorgesehen. Stattdessen soll die Selbständigkeit der Betroffenen möglichst lang erhalten und ein Verbleib im eigenen Wohnbereich ermöglicht werden. Wie aber wird das sichergestellt? Der Überblick zeigt, welche Ansprüche Ihnen mit Pflegegrad 1 zustehen - und welche nicht: 

Pflegegrad: Leistungen-Tabelle

Pflegegrad 1 Leistungen

Pflegegrad 1: Leistungen im Detail

Sie haben in der Übersichtstabelle gesehen, welchen Leistungen Ihnen mit Pflegegrad 1 zustehen. Im Folgenden möchten wir im Detail auf die einzelnen Punkte eingehen: 

Pflegegrad 1: Geld und Pflegesachleistungen

Pflegebedürftige erhalten mit Pflegegrad 1 keine Geldleistungen für Angehörige (Pflegegeld). Auch erhalten sie keine Pflegesachleistungen, wenn die Pflege durch einen professionellen ambulanten Pflegedienst durchgeführt wird. Denn sie sind in der Regel nicht oder nur in geringem Maße auf Unterstützung angewiesen. 

Unser Tipp: 

Zwar erhalten Betroffene mit Pflegegrad 1 weder Pflegegeld noch Pflegesachleistungen, doch haben sie Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Die monatlich 125 Euro können dabei auch für die Grundpflege durch einen ambulanten Pflegedienst genutzt werden. 

Tages- und Nachtpflege bei Pflegegrad 1

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 erhalten keine Leistungen, welche die Kosten einer Tages- oder Nachtpflege abdecken. Auch haben sie keinen Anspruch auf Leistungen für eine teilstationäre Pflege. Bei Bedarf müssen sie somit eigenständig dafür aufkommen oder eine Höherstufung beantragen.  

Unser Tipp: 

Der Entlastungsbetrag kann auch zur Deckung der Kosten für Tages- und Nachtpflege genutzt werden. 

Kurzzeit- und Verhinderungspflege bei Pflegegrad 1 

Auch eine Kurzzeit- und Verhinderungspflege steht Menschen mit Pflegegrad 1 generell nicht zu. Sie müssen die Kosten für eine Kurzzeitpflege somit selbst tragen. Zuschuss zur Verhinderungspflege, wenn die sie pflegenden Angehörigen einmal krank oder im Urlaub sind. 

Vollstationäre Pflege bei Pflegegrad 1: 

Menschen mit Pflegegrad 1, die stationär gepflegt werden möchten, müssen die anfallen Kosten dafür praktisch allein zahlen. Einzig der monatliche Entlastungsbeitrag in Höhe von 125 Euro pro Monat kann hierfür angerechnet werden. Ein genereller Anspruch auf Zuzahlungen besteht nicht. 

Unser Tipp: 

Pflegebedürftige mit geringen finanziellen Mitteln können die Pflegekosten für eine stationäre Pflege wohl nicht ohne massive Verschuldungen tragen. Um das zu verhindern, stellt der Staat den Betroffenen eine besondere Sozialleistung zur Verfügung. Diese nennt sich „Hilfe zur Pflege”. 

Der Staat übernimmt die Pflegekosten als Hilfe zur Pflege, vorausgesetzt

  • es besteht kein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bzw. es wurde kein / ein zu geringer Pflegebedarf zugewiesen oder
  • die Leistungen der Pflegekasse reichen nicht aus. 

Dies gilt jedoch nur dann, wenn sämtliche Möglichkeiten auf Kostenübernahme durch einen anderen Leistungsträger zuvor bereits ausgeschöpft wurden. Zu diesen Leistungsträgern zählen beispielsweise Pflege- oder Unfallversicherungen. 

Lachende Seniorin mit Pflegegrad 1 beim Essen mit Familie

Betreuungs- und Entlastungsleistungen bei Pflegegrad 1: 

Menschen mit bewilligtem Pflegegrad 1 haben Anspruch auf den sogenannten Entlastungsbetrag. Dieser beträgt 125 Euro pro Monat und wird für Betreuungs- und Entlastungsleistungen der Pflegekasse gezahlt. Betroffene können den Entlastungsbetrag beispielsweise nutzen, um 

  • einen Alltagsbegleiter zu bezahlen. Dieser kann beispielsweise Spaziergänge mit ihnen machen, Gespräche führen oder die Einkäufe erledigen, 
  • schon bei Pflegegrad 1 eine Haushaltshilfen für den Wohnungsputz oder anstrengende Hausarbeiten zu engagieren. Dabei kann es sich beispielsweise um das Aufhängen der Gardinen handeln oder
  • einer Betreuungsgruppe beizuwohnen, die sie auf unterschiedliche Weise geistig sowie körperlich fördert.

Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 1

Menschen mit Pflegegrad 1 haben zudem Anspruch auf medizinische Hilfsmittel sowie Pflegehilfsmittel. Dazu zählen auch Hausnotruf-Systeme oder die Notruf-Uhr von Patronus. Hinzu kommen die Übernahme der anteiligen Kosten für Pflegehilfsmittel, die für den Verbrauch bestimmt oder allgemein medizinischer Natur sind. Das umfasst: 

  • Dazu zählt auch die Hausnotruf-Uhr von Patronus. Die anteilige Kostenübernahme beträgt hier je nach Vertrag des Hausnotruf-Anbieters bis zu 30,30 € (brutto) pro Monat. 
  • Die pauschale Förderung zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel. Die anteilige Kostenübernahme  beträgt im Regelfall insgesamt maximal 40 Euro. Aufgrund der COVID19-Pandemie wurde dieser Betrag jedoch für unbestimmte Zeit auf 60 Euro erhöht. 
  • Pflegehilfsmittel und medizinische Hilfsmittel.

Zuschuss für Wohnraumanpassung bei Pflegegrad 1

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1, die zu Hause wohnen, haben die Möglichkeit, einen Zuschuss für Wohnraumanpassungen zu erhalten. Dabei kann es sich beispielsweise um den Einbau eines Treppenlifts oder aber den bedarfsgerechten Umbau der Badewanne handeln. Der Zuschuss der Pflegekasse beträgt in diesem Fall 4.000 Euro. 

Wichtig:
Der Zuschuss wird nur einmalig ausgezahlt und muss für alle Maßnahmen der Barrierereduzierung aufgewendet werden. Allerdings kann der Zuschuss unter Umständen erneut gewährt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Hilfebedarf der pflegebedürftigen Person ändert.

Wohngruppenzuschuss bei Pflegegrad 1 

Bei Gründung einer ambulant betreuten Wohngruppe erhalten Betroffene jeweils einen Zuschuss in Höhe von 214 Euro pro Monat. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, eine sogenannte Anschubfinanzierung für die Gründung einer Pflegegruppe zu beziehen. Diese beträgt einmalig 2.500 Euro und wird maximal vier Bewohnern der Wohngemeinschaft ausgezahlt. Somit ist die Anschubfinanzierung auf maximal 10.000 Euro gedeckelt. 

Weitere Leistungen

1. Kostenlose Pflegekurse: 

Angehörige oder ehrenamtliche Pflegepersonen haben nach §45 SGB XI Anspruch auf kostenlose Pflegekurse. Derartige Pflegeschulungen können beispielsweise direkt bei der pflegebedürftigen Person zu Hause durchgeführt werden. Die Pflegepersonen lernen dabei, wie sie die Betroffenen richtig pflegen und optimal versorgen. 

2. Kostenlose Beratungsbesuche und Beratung: 

Pflegebedürftige und deren Angehörige können sich kostenlos beraten lassen. So können sie beispielsweise mehr über eine bessere pflegerische Versorgung oder den bedarfsgerechten Umbau ihres Wohnraums erfahren. Dabei müssen die Pflegebedürftigen ihre Wohnung gar nicht verlassen. Auch die Beratungsbesuche durch geschulte Pflegefachkräfte werden nach § 37 Abs. 3 SGB XI von der Pflegekasse gezahlt. 

Seniorin mit Pflegegrad 1 und Tochter beim Selfie am Strand

Aus Pflegestufe mach Pflegegrad: Was sich seit 2017 geändert hat

Bis zum Jahre 2016 wurden Pflegebedürftige nach dem System der Pflegestufen eingeteilt. Vor allem ältere Menschen mit geringen Krankheitssymptomen oder leichter Demenz fielen hier jedoch durchs Raster. Wer nur in geringem Maße auf Hilfe angewiesen war, erhielt somit keine Pflegestufe - und damit auch keine Leistungen. 

Mit der Einführung des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) wurde dieser Fehler zum 1. Januar 2017 behoben. So wurden die bisherigen Pflegestufen 0 bis 3 durch die Pflegegrade 1 bis 5 ersetzt. Menschen mit leichten Einschränkungen, die bis dahin keinen Anspruch auf Pflegeleistungen hatten, werden nun dem Pflegegrad 1 zugeordnet. Sie erhalten dadurch die oben genannten Leistungen und Zuschüsse zur häuslichen Pflege. 

Übrigens: Die Neuordnung der Pflegestufen wurde genau geregelt. Sie wurden folgendermaßen umgewandelt: 

Pflegestufe wird Pflegegrad

Widerspruch Pflegegrad 

Übrigens: Hat die Pflegekasse Ihren Antrag auf Einstufung in einen Pflegegrad abgelehnt oder den Pflegebedarf aus Ihrer Sicht zu niedrig eingestuft? Dann nutzen Sie Ihre Chance und legen Sie Widerspruch ein! In diesem Fall findet eine weitere Begutachtung statt. 

In Einzelfällen können die Entscheidungen revidiert werden. Die Anträge auf Pflegeleistungen werden dann doch durch die Gutachter des MDK (medizinischer Dienst) oder Medicproof bewilligt. 

Patronus-Uhr

Hausnotruf-Uhr mit anteiliger Kostenübernahme

Haben Sie schon gewusst, dass Ihre Pflegekasse bei Vorliegen eines Pflegegrads sowie der Erfüllung weiterer Versorgungsvoraussetzungen auf Antrag die anteilige Kostenübernahme eines Hausnotrufsystems bewilligen kann? Sie tragen dann nur noch die äußerst geringen Mehrkosten! Die moderne Patronus-Uhr beispielsweise nutzen Sie in diesem Falle bereits ab unglaublichen 2,00 Euro pro Monat.

Das Besondere daran: Die Notruf-Uhr von Patronus sieht zwar aus wie eine normale Armbanduhr, besitzt jedoch eine integrierte SIM-Karte, Lautsprecher sowie ein Mikrofon. Dadurch vereint sie die Basisstation und den Notrufknopf eines klassisschen Hausnotrufs in einem Gerät. Somit sind Sie nicht mehr nur zu Hause abgesichert, sondern setzen ab sofort auch unterwegs immer und überall einen Notruf ab!

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Kevin Murkisch
Kevin ist 30 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler und seit 2021 Teil von Patronus. In seinen Artikeln beschäftigt er sich vor allem mit den Themen Gesundheit und Finanzen.

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Patronus-Uhr in drei Farben dunkelblau, hellblau, rosa - Notruf ausgelöst
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Patronus-Uhr in drei Farben dunkelblau, hellblau, rosa - Uhrzeit
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Patronus-Uhr schwarz
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Schlauer als jeder andere Hausnotruf

Alles in einem Gerät, inklusive SIM-Karte.

Funktioniert zuhause und unterwegs.

Modernes Design, sehr einfach zu bedienen.

24/7 Notrufzentrale mit persönlicher Betreuung.

Intelligente Software zur Notfallerkennung.

Wasserdicht beim Duschen und Baden.

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SOS-Uhr mit Telefon-Funktion.
Die Patronus-Uhr ist nicht nur eine Uhr. Sie ist ein mobiles Notrufgerät voller moderner Technologie. Als Telefon-Uhr vereint sie den Hausnotrufknopf und die Basisstation in einem Gerät. Auf Knopfdruck werden Sie über die Uhr direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
Lautes Rufen oder gar Schreien nach Hilfe sind damit passè. Sprechen Sie ganz entspannt in Ihr Handgelenk und profitieren Sie von exzellenter Tonqualität. Ihr Vorteil: Das System wurde gemeinsam mit Senioren entwickelt - und ist dadurch kinderleicht bedienbar!

Immer & überall nutzbar.
Der mit Abstand größte Vorteil der Patronus-Uhr: Sie ist dank einer integrierten SIM-Karte immer und überall nutzbar. Anders als beim klassischen Hausnotruf sind Sie somit nicht mehr an den Telefonanschluss gebunden. Stattdessen verbindet sich der mobile Notruf für Senioren automatisch mit dem Mobilfunknetz.
Dadurch setzen Sie einen Notruf ab, wo immer Sie auch sind. Doch nicht nur das. Zusätzlich fungiert die Uhr als GPS-Sender, der es per GPS-Ortung möglich macht, Ihren GPS-Standort automatisch weiterzuleiten. So wissen die Rettungskräfte jederzeit, wo Sie Sie sich aufhalten - selbst, wenn Sie es nicht wissen.

Für jeden bezahlbar. Dank anteiliger Kostenübernahme.
Wir bei Patronus möchten, dass wirklich alle von den Vorteilen unserer Hausnotruf-Uhr profitieren können. Seit Oktober 2021 können unsere Kunden eine anteilige Kostenübernahme in Höhe von 30,30 € bei ihrer Pflegekasse beantragen. Sie zahlen somit nur noch 18,70 € im Monat! Dafür muss ein Pflegegrad vorliegen sowie weitere Voraussetzungen erfüllt sein und ein bewilligter Antrag zur anteiligen Kostenübernahme vorliegen. . Die Stufe ist dabei nicht entscheidend - schon Pflegegrad 1 reicht aus!

Das Design? Zeitlos elegant.
Wir wissen, dass viele Menschen das stigmatisierende Aussehen des klassischen Hausnotrufs stört. Deshalb war für uns von vornherein klar: Die Patronus-Uhr muss anders aussehen. Gesagt, getan. Unsere Hausnotruf-Uhr überzeugt sofort durch ihr stilechtes Design und ist auf den ersten Blick nicht als Notrufsystem zu erkennen.
Vorurteile gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen macht die Patronus-Uhr sie dank des variabel wählbaren Armbands in unterschiedlichen Farben zum echten Hingucker. Neidische Blicke inklusive. Einfach auspacken, anlegen und los geht’s!

Professionelle Hilfe. Zu jeder Zeit.
Wer Hilfe braucht, braucht diese schnell. Wir von Patronus wissen das. Deshalb war uns wichtig, dass Sie im Notfall nicht in der Warteschleife landen. Also werden Sie bei einem Notruf nicht direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
Stattdessen sprechen Sie mit medizinisch ausgebildeten Mitarbeitern unserer eigenen Notrufzentrale. Diese Notrufzentrale ist 24 Stunden am Tag besetzt, an 365 Tagen im Jahr. Wann immer Sie also den Notruf auslösen - Sie erhalten schnellstmöglich die Hilfe, die Sie benötigen! Die Experten schätzen die Lage innerhalb kürzester Zeit ein und ergreifen unverzüglich die notwendigen Maßnahmen.

Gemacht für den Alltag.
Wir bei Patronus verstehen die Bedürfnisse unserer Kunden. Wir wissen, dass eine Armbanduhr nicht nur bequem sein muss. Sie sollte auch einiges aushalten können. Also haben wir der Patronus-Uhr ein Armband mit praktischem Klettverschluss verpasst.
So können Sie die Uhr jederzeit schnell und unkompliziert an- oder ablegen. Letzteres ist jedoch gar nicht notwendig. Denn die Uhr ist wasserdicht - und kann auch beim Duschen oder Baden getragen werden.

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Schritt 1: Sie lösen den Notruf aus.
Sie sind gestürzt, haben plötzlich starke Schmerzen oder sonstige Beschwerden? Kein Grund zur Sorge! Dank der Patronus-Uhr können Sie jetzt immer und überall Hilfe rufen und das in wenigen Sekunden!

Einen Notruf abzusetzen ist dabei kinderleicht und per Knopfdruck möglich. Sobald das Display "Notruf ausgelöst" anzeigt, werden Sie automatisch mit der 24-Stunden-Notrufzentrale verbunden.

Schritt 2: Wir schätzen die Lage ein.
Sobald der Notruf ausgelöst wurde, verbindet sich die stark vereinfachte Smartwatch zum Telefonieren automatisch mit der Notrufzentrale. Die Mitarbeiter vor Ort sprechen Sie mit Ihrem Namen an und erkundigen sich nach Ihrem Wohlergehen. Hier können Sie Ihr Anliegen schildern. Die Experten am Telefon schätzen die Lage professionell ein und entscheiden in Sekundenschnelle, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Schritt 3: Hilfe macht sich auf den Weg.
Die medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter sind dazu in der Lage, auf Basis des Gesprächs über die notwendige Hilfe zu entscheiden. So schicken sie entweder einen Rettungswagen zu Ihrem aktuellen Standort oder informieren die von Ihnen im Vorfeld angegebenen Kontaktpersonen.

Übrigens: Sollten Sie einmal nicht ansprechbar sein, wird automatisch der Rettungsdienst verständigt. So können Sie sicher sein, schnellstmöglich die notwendige Unterstützung zu erhalten.

Schritt 4: Ihre Angehörigen werden informiert.
Sobald sich der Rettungsdienst und/oder Ihre Kontaktpersonen auf dem Weg zu Ihnen befinden, informieren wir unverzüglich Ihre Angehörigen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass Sie dies auch wünschen. So wissen Ihre Liebsten jederzeit Bescheid und erfahren genau, was mit Ihnen geschieht.

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Patronus-Uhr
14 Tage kostenlos testen!

Notruf-Uhr mit SIM-Karte

Immer & überall nutzbar

Edles Design & einfache Bedienung

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Option

Preis pro Monat

Paket 1:
Schlüsselhinterlegung bei Nachbarn, Freunden oder Angehörigen bzw. in einer eigenen Schlüsselbox mit Code

8,70 €

Paket 2:
Schlüsselhinterlegung bei einem zertifizierten Patronus-Partner

28,70 €

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Modul

Gewichtung

1

10 %

2

15 % (aus einem der Bereiche)

3

Wichtig: Es fließt nur der höhere Wert ein! 

4

40 %

5

20 %

6

15 %

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Aufenthaltsdauer bei vollstationärer Pflege

Entlastung

Bis 12 Monate

5 % (durchschnittlich 45,55 €)

Ab 12 Monaten

25 % (durchschnittlich 227,75 €)

Ab 24 Monaten

45 % (durchschnittlich 409,95 €)

Ab 36 Monaten

70 % (durchschnittlich 637,70 €)

Aufenthaltsdauer bei vollstationärer Pflege

Entlastung

Bis 12 Monate

5 % (durchschnittlich 45,55 €)

Ab 12 Monaten

25 % (durchschnittlich 227,75 €)

Ab 24 Monaten

45 % (durchschnittlich 409,95 €)

Ab 36 Monaten

70 % (durchschnittlich 637,70 €)

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Pflegegrad

Monatliche Pflegesachleistungen bis 31.12.2021

Monatliche Pflegesachleistungen
ab 01.01.2022

Pflegegrad 1

Nicht verfügbar

Nicht verfügbar

Pflegegrad 2

689 €

724 €

Pflegegrad 3

1.298 €

1.363 €

Pflegegrad 4

1.612 €

1.693 €

Pflegegrad 5

1.995 €

2.095 €

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Option

Monatliche Kosten

Schlüsselhinterlegung bei Nachbarn, Angehörigen, Freunden oder per Schlüsselbox

39 € ohne Pflegegrad & Bezuschussung
8,70 € mit Pflegegrad & Bezuschussung

Schlüsselhinterlegung bei einem unserer Partner vor Ort

59 € ohne Pflegegrad & Bezuschussung
28,70 € mit Pflegegrad & Bezuschussung

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Bundesland

Rufnummer

Baden-Württemberg

0761 19240

Bayern

089 19240

Berlin, Brandenburg

030 19240

Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen

0551 19240

Hessen, Rheinland-Pfalz

06131 19240

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

0361 730730

Nordrhein-Westfalen

0228 19240

Saarland

06131 19240

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Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

901 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.995 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 2.095 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.995 Euro pro Monat 

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

2.005 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

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(Ehemalige) Pflegestufe

(Neuer) Pflegegrad

Keine Pflegestufe / Keine Leistungen vorgesehen

Pflegegrad 1 

Pflegestufe 0
Pflegestufe 1

Pflegegrad 2

Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 2

Pflegegrad 3

Pflegestufe 2 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3

Pflegegrad 4

Pflegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 3 mit Härtefall

Pflegegrad 5

{{table-09}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

728 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.612 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 1.693 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.612 Euro pro Monat

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

1.775 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-10}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

545 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 1.298 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 1.363 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

1.298 Euro pro Monat 

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr. 

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

1.262 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-11}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

316 Euro pro Monat

Pflegesachleistungen

Aktuell: 689 Euro pro Monat
Ab 1.01.2022: 724 Euro pro Monat

Tages- und Nachtpflege

689 Euro pro Monat

Kurzzeitpflege

Aktuell: 1.612 Euro pro Jahr
Ab. 1.01.2022: 1.774 Euro pro Jahr.

Verhinderungspflege

1.612 Euro pro Jahr

Vollstationäre Pflege

770 Euro pro Monat

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro pro Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

{{table-12}}

Leistungsart

Leistung und Häufigkeit

Pflegegeld

Kein Anspruch 

Pflegesachleistungen

Kein Anspruch 

Tages- und Nachtpflege

Kein Anspruch 

Kurzzeitpflege

Kein Anspruch 

Verhinderungspflege

Kein Anspruch 

Vollstationäre Pflege

Kein Anspruch 

Betreuungs- und Entlastungsleistungen

125 Euro pro Monat

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel 

Regulär: 40 Euro im Monat
Aktuell: 60 Euro pro Monat aufgrund von COVID-19

Hausnotruf

Alter Vertrag: 23 Euro pro Monat
Neuer Vertrag: 25,50 Euro pro Monat

Wohnraumanpassung

4.000 € für einmalige Gesamtmaßnahme

Wohngruppenzuschuss

214 Euro pro Monat + einmalig max. 2.500 Euro p.P.

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Ohne Kinder

Mit Kindern

Gesamtbetrag der Einkünfte

Einzel-
veranlagung

Zusammen-
veranlagung

1 - 2
Kinder

Mehr als 2
Kinder

Bis 15.340 €

5 %

4 %

2 %

1 %

15.341 € - 51.130 €

6 %

5 %

3 %

1 %

Über 51.130 €

7 %

6 %

4 %

2 %

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